Kepler - Kivoga


                        Eine Schulpartnerschaft zwischen dem


                                    Kepler-Gymnasium Freiburg


              und den Internaten in Kivoga und Rumeza in Burundi


Im Jahre 2006 wurde ich als Vertrauenslehrer der SMV des Kepler-Gymnasiums angefragt, ob wir Interesse an einem Besuch eines „Priesters aus Burundi“ hätten.


Wir waren gespannt! Schulleiter, Elternvertreter und die SMV (Schüler-Mit-Verantwortung) luden den Priester in unsere Schule ein und lernten ihn kennen – und so entwickelte sich eine jahrelange Freundschaft und Zusammenarbeit mit Abbé Denis Ndikumana, der hier in Freiburg in kath. Theologie promovierte und im Umland als Gemeindepfarrer arbeitete. Er studierte hier aber auch Soziologie und lernte dabei Thomas Fischer aus Konstanz kennen. Die beiden freundeten sich an und gründeten im Jahre 2002 die gemeinnützige Organisation und Nicht-Regierungs-Organisation (NGO) Project Human Aid e.V. (PHA). 







Seitdem wird das Kepler-Gymnasium regelmäßig von burundischen und deutschen PHA-Aktiven besucht - bis ich im Jahre 2013 selbst mit zwei Schülerinnen unserer Schule Burundi besuchte. Wir lernten veschiedene Schulen in Burundi kennen und konzentrierten unsere Schulpartnerschaft auf die beiden Orte Kivoga und Rumeza - in zwei sehr armen ländlichen Regionen zwei Autostunden von der Hauptstadt Bujumbura entfernt.


Hier blickt man von den wunderbaren Bananen-bewachsenen Hügeln auf Kivoga mit der Grund- und Sekundarschule, sowie dem Internat für die Oberstufe.

1400 Mädchen und Jungen lernen hier die französische Sprache kennen und können ihren Bildungsweg mit der Mittlere Reife oder dem Abitur abschließen.