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Das jüngste Projekt, das unsere Schule mitfinanzierte, ist der Internatsneubau in Kivoga.


Ein Internat ist in afrikanischen Ländern oft eine Überlebensfrage! Statt langer Schulwege von oft über einer Stunde, wo Mädchen oft sexualisierter Gewalt ausgesetzt sind, können die Schülerinnen und Schüler im Internat sicher wohnen, sie können bei Tageslicht noch ihre Hausaufgaben erledigen, bekommen Nachhilfeunterricht und können gemeinsam Sport machen. Burunder spielen wie wir gerne Fußball, Basketball, Volleyball.

 

Keine 3 Jahre dauerte es von der Planung bis zum fertigen Bau. Hier sieht man von links  die burundischen Architekten mit Abbé Denis Ndikumana als Chef der burundischen und Thomas Fischer als Chef der deutschen Sektion von PHA auf dem Baugelände. Der kleine Junge, der tatsächlich direkt nebenan spielte, fing schon mal an… 😊

Nicht Arbeiter aus China, wie in Afrika leider immer mehr  verbreitet, sondern Menschen aus der Region haben in Handarbeit – fast ohne jede Maschine! – den zweigeschossigen Neubau errichtet.

Für die Menschen bedeutet das ein vorübergehender Verdienst, durch den sie sich und ihre Familie ernähren können.

Das Fundament wurde mit Spaten ausgehoben.


Der mit der Hand angerührte Beton wurde eimerweise in Sekundenschnelle über eine Arbeitskette schnell auf das Dach weitergereicht und dort ausgekippt:

Auch für burundische Verhältnisse ist der Gerüstbau aus Baumstämmen abenteuerlich. Doch die Menschen sind geschickt und kennen es nicht anders.


Als der Bau fertig war, schickten uns unsere burundischen Freunde ein kleines Dankeschön:

Aktuell sammeln wir Spenden, damit die 100 Mädchen und Jungen (es sollen bald 200 werden) im Internat auch weiterhin gut versorgt werden. Für gerade einemal 50 Cent können wir eine Schülerin oder einen Schüler einen Tag lang mit einer warmen Mahlzeit, mit einem Dach über dem Kopf im Internatsneubau und mit Nachhilfeunterricht am Nachmittag versorgen. Das sind 15€ pro Monat für ein Mädchen, für einen Jungen!

Eben erst habe ich eine Mail bekommen, wo jemand schrieb:

"Ich werde ein Jahr lang ein Kind in eurem neuen Internat finanzieren."

Das ist für dieses Schulkind in Burundi und für alle Aktiven bei Project Human Aid das schönste Geschenk, das wir uns denken können -

URAKOZE KANE - VIELEN DANK!


Hier kommt Ihr zur Bankverbindung, wenn Ihr auch unsere Projekte unterstützen wollt. (Gebt  auf dem Verwendungszweck bitte Eure Adresse an, damit Euch eine Spendenbescheinigung zugeschickt werden kann.)

http://project-human-aid.de/helfen-und-spenden


Auch ein Straßenbauprojekt in den Hügeln um Kivoga kann zur Zeit realisiert werden.

Die Burundigruppe des Kepler-Gymnasiums - vor allem die unermüdlichen Mädchen der Klasse 7b und 7c - haben extra einen Vormittag lang Waffeln in der Schule gebacken und verkauft.



So sind die Bäuerinnen und Bauern und die Schulkinder auf ihrem Weg nach Kivoga auf den Markt bzw. zur Schule deutlich schneller und vor allem sicherer unterwegs und müssen nicht riesige 15 km lange Umwege laufen. Auch dieses Bauprojekt wird durchgeführt von Frauen (oft mit ihren Kindern auf dem Rücken) und Männern aus der Region, die durch diese Arbeit ihre Familien ernähren können und sicher von Kivoga nach Hause in ihre einsamen Hügeln kommen können.

Auch meine Familie engagiert sich für Burundi. So begleiteten mich im Jahre 2018 meine Frau Ruth und meine Tochter Jente nach Burundi:

            Den Erlebnisbericht von Jente kannst Du hier lesen:

            http://project-human-aid.de/hintergruende/vor-ort-2018